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8 grundlegende Fragen, um die Kosten einer App-Entwicklung zu berechnen

8 grundlegende Fragen, um die Kosten einer App-Entwicklung zu berechnen

Was kostet es, eine App entwickeln zu lassen? Dies ist bei weitem eine der häufigsten Fragen, wenn es um das Entwickeln einer App geht.

Bei der boomenden Popularität von Smartphones kommt das keinesfalls überraschend. Es gibt viele tolle App-Ideen, doch bevor man sich mit den technischen Herausforderungen beschäftigt, stellt man sich die universelle Frage der anfallenden Kosten.

Die gute Nachricht hierbei ist, dass eine App-Entwicklung nicht teuer sein muss. Es ist allerdings fast unmöglich, einen genauen Preis zu berechnen, ohne dass ein Konzept, ein Mockup und/oder Wireframes vorhanden sind.

Idealerweise sollte dies alles  durchdacht und geplant werden, bevor Entwickler mit der Programmierung beginnen.

Jede App ist anders aufgebaut – somit variieren auch die anfallenden Kosten und die benötigte Zeit. Entscheidender Kostentreiber sind die zu integrierenden Features. Um die Kosten für eine App grob zu kalkulieren ist es daher sinnvoll, wenn man die grundlegenden Funktionalitäten der App in einzelne Teile zerlegt, um dann deren  jeweilige Kosten zu berechnen. Die Summe dieser Kosten ergibt dann die Gesamtkosten der technischen App-Entwicklung. Dazu kommen dann noch üblicherweise Aufwände für die Konzeption, das visuelle Design, QA und Projektmanagement sowie Kosten für den laufenden Betrieb (Hosting) und Wartung der App.

Frage #1: Die Komplexität  der App

Die erste Frage die Sie sich stellen sollten ist: Wie komplex ist Ihre App?

Die Komplexität hängt ganz davon ab, wie viele individuelle Seiten oder Screens Ihre App haben wird.

Für sehr einfache Apps, bei denen nur ein Text eingefügt werden muss, ähnlich wie WordPress oder anderen CMS, sind die verbundenen Kosten relativ gering und steigen nicht mit jeder Seite, die Sie hinzufügen möchten.

Dies bedeutet, dass Sie entweder für ein paar festgelegte Bildschirmansichten bezahlen oder ein Content-Management-System kaufen, mit dem Sie Seiten in der App nach Belieben hinzufügen oder entfernen können, auch wenn sie bereits in Betrieb ist.

Frage #2: Benutzer & Authentifizierung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich mit der Benutzerauthentifizierung zu befassen. Einer der häufigsten Wege ist es, Benutzern über ihre sozialen Profile wie z.B. Facebook oder Google Zugriff zu verschaffen.

Sollten Sie lediglich eine An- und Abmeldefunktion benötigen, ist dieser Schritt nicht allzu teuer. Das Hinzufügen von Benutzerrollen, Datenbanken mit mehr als nur Benutzernamen und Passwörtern oder Content-Posting-Fähigkeiten usw., erhöht die Kosten und kann in Module unterteilt werden.

Frage #3: Datenbank-Setup

Für einige Anwendungen werden keine Datenbanken benötigt. Die meisten profitieren jedoch von einem einfachen MySQL oder einem ähnlichen Setup mit Basistabellen für Benutzeranmeldungen, gespeicherten Daten und so weiter.

Die grundlegenden Datenbanken sind praktisch in weniger als einer halben Stunde nach dem Start einsatzbereit. Dieser Schritt kann sich als einer der einfacheren oder zu den komplexeren Schritten entpuppen, abhängig von der jeweiligen Funktion.

Nehmen wir als Beispiel Googles Datenbanken: Diese haben nicht nur riesige Archive von Textlinks, sondern auch Querverweise für jeden Link – Kontexte und Bilder, die ebenfalls zugeordnet werden müssen, sowie verschiedene Bewertungen. All das zusammen ergibt ein hochkomplexes Datenbanksystem.

Frage #4: Hardware Features

Welche Hardware-Features werden benötigt? Wenn eine App Zugriff auf die Kamerafunktion des Smartphones oder Tablets, den Fingerabdruckscanner oder die Galerie benötigt, fallen oft zusätzliche Kosten für die Entwicklung an. Wie bei den meisten anderen Funktionen, hängt der Preis allerdings ganz von der Komplexität der Funktionalität ab, wobei ein einfacher Ein-/Ausschalter für die Kamera am kostengünstigsten wäre.

Das Hinzufügen von Filtern oder das Entwerfen einer neuen Benutzeroberfläche für die Kamera wäre ein Beispiel für zusätzliche Kosten und Anpassungsmöglichkeiten.

Frage #5: Unternehmensintegrationen

Einige Apps sind für Verbraucher gedacht, während andere darauf beruhen, die Arbeitsabläufe von Mitarbeitern zu verbessern und die Effizienz innerhalb einer internen Organisationsstruktur zu optimieren.

Selbst einfache API-Aufrufe an interne Datenbanken oder Systeme können je nach Zielsprache, Formatierung und Speicherung der Daten und der visuellen Darstellung in Bezug auf Design und Ausgabe sehr unterschiedliche Integrationskosten mit sich bringen.

Frage #6: Benutzerdefinierte Funktionen

Oftmals lebt die Anwendung von  dem einzigartigen Code und den benutzerdefinierten Funktionen, die um sie herum entwickelt wurden. Dieser eigens für die App entwickelte Code ist oft das, was eine Anwendung ausmacht.

Aus diesem Grund ist es nicht möglich, pauschal die Kosten einer jeden App zu berechnen, da jede App anders ist. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass oft bereits  “Shortcuts” von anderen entwickelt wurden.

Oftmals ist es möglich, ein bestehendes Projekt zu finden, das beim Booten des Projekts hilft, indem fertige Module integriert werden, die bestimmte Dienste bereitstellen.

Zum Beispiel wäre es effizient, eine Flächenbedarfskalulation für Dachziegell zu entwickeln, indem man zuerst den Code für einen generischen Quadratmeter-Rechner herunterlädt und implementiert und diesen dann an die Dachziegel anpasst, anstatt die Berechnungen selbst zu entwerfen.

Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, sowohl Zeit als und Kosten zu sparen, was allerdings auch von den jeweiligen Bedürfnissen abhängt.

Frage #7: Andere Integrationen

Genau wie bei benutzerdefinierten Funktionen ist es oft so, dass eine App-Idee auch Kommunikation mit anderen Geräten oder Systemen beinhaltet.

Ob sie mit der vernetzten IoT-Cloud, einem kostenpflichtigen Webservice oder einer freien und offenen Datenbank wie Wikipedia verbunden sind – das Einrichten dieser API-Aufrufe zu anderen Systemen kann eine zeitintensive Aufgabe sein.

Abhängig von der Komplexität haben allerdings viele populäre Websites und Dienste bereits Frameworks, die einen schnellen Entwicklungsprozess für die Datenbeschaffung ermöglichen, sodass der größte Teil der Kosten in der Darstellung der gezogenen Daten oder der Kombination dieser Daten mit anderen Datensätzen liegt.

Frage #8: Betriebssysteme

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der im Preis berücksichtigt werden sollte, ist das Betriebssystem der App. Die beiden häufigsten Systeme sind Android und iOS, die laut TheVerge zusammen mehr als 99,5% aller Geräte ausmachen.

Heutzutage gibt es ein paar verschiedene Wege der Implementierung zur Auswahl, wobei die native App-Entwicklung und die hybride App-Entwicklung die wichtigsten Optionen sind.

Native Anwendungen sind speziell für ein Betriebssystem konzipiert und funktionieren oft besser als hybride Anwendungen, die auf mehreren Systemen mit demselben Code laufen können.

Für viele einfache Anwendungen kann eine hybride Lösung genauso gut funktionieren wie eine native. Für komplexere Funktionen und den Zugriff auf die gesamte Hardware sind allerdings native Anwendungen robuster.

 

Sollten Sie Hilfe bei der Berechnung der Kosten für Ihre Anwendungen benötigen, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf – wir beraten Sie gerne!

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